Blockzylinder
Diese Webseite beleuchtet anschaulich die zahlreichen möglichen Bauformen, Funktionsarten und optionale Ausstattungen wie zum Beispiel Positionsabfragesysteme. Damit soll es unter anderem Hilfestellung bei der Auswahl des »richtigen« Blockzylinders leisten.
In den nachfolgenden Kapiteln werden auch wichtige Grundlagen der Hydraulik, Wartungsempfehlungen und Informationen über Sonderentwicklungen vermittelt und anhand einiger ausgewählter Anwendungsbeispiele veranschaulicht.
Der Einsatz des scheinbar einfachen Produkts Blockzylinder bietet einerseits Möglichkeiten zu Kosteneinsparungen, birgt andererseits aber auch ein großes Fehlerpotenzial. Da heutzutage in allen Bereichen verstärkt auf Fehlervermeidung geachtet werden muss, wird hier auf Fehlerursachen und Maßnahmen zur Fehlervermeidung eingegangen.
Kompakt und universell einsetzbar
Der Blockzylinder ist einer von vielen Hydraulikzylindertypen. Ursprünglich für den Einsatz in der Spannhydraulik gedacht, hat er sich über die Jahre hinweg in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen durchgesetzt. Zurückzuführen ist das gestiegene Interesse am Blockzylinder auf seinen kompakten Aufbau und seine universelle Einsetzbarkeit im Kurzhubbereich bis etwa 500 mm.
In der Grundausführung setzt sich der Blockzylinder aus nur drei relevanten Baugruppen zusammen. Der Kolbenstange mit dem Kolben, dem Gehäuse und der Verschraubung. Aufgrund des einfachen Aufbaus sind Standardblockzylinder kompakt und robust. Ihr quaderförmiges Gehäuse erlaubt einfachste Befestigung in allen Lagen und kann dazu mit diversen Bohrungen, Gewinden, Nuten, Fasen oder Absätzen versehen werden.